Kodura ist in Münster durch sein Label LunaVia eigentlich für Wohnaccessoires, Textilien und Kleinmöbel bekannt. Produkte wie Kissen, Etageren oder Wohntextilien werden bereits überregional verkauft und sind in Münster etwa bei Kösters Wohnkultur oder im Glashaus zu finden. So wundert es nicht, dass das neue Gastronomiekonzept zugleich auch Concept Store mit Produktpräsentation sein wird. Bei unserem Besuch am ersten Tag des Silent Openings fehlten hierfür noch ein paar Regale, auch die Terrasse ist noch im Aufbau – aber das stimmige Konzept der umgewandelten Immobilie und Nutzung ist schon sehr gut erkennbar.
Kulinarisch setzt das LunaVia auf eine Mischung aus Frühstück, kleinen Gerichten und Tagesbar-Angebot. Auf der Karte findet Ihr unter anderem Sauerteigbrote mit Lachs, Schinken oder Avocado, Panini, Salate, Kuchen und süße Kleinigkeiten. Dazu gibt es Kaffee aus der Siebträgermaschine, Spritzgetränke sowie eine kleine Weinauswahl. Die Kuchen liefert das münsterische Unternehmen Küchenschätze.
Thomas Kodura, der selbst im Kreuzviertel lebt, hat sich hier einen Traum erfüllt und dabei auch stilistisch und in einem Farbdreiklang aus Taupe, Grau und Schwarz klare Akzente gesetzt. Ins Auge fallen zudem die insgesamt 25 Deckenleuchten, die dem fast quadratischen Raum einen besonderen Mittelpunkt geben. Künftig soll das LunaVia aber nicht nur Café und Tagesbar sein: Geplant sind auch Veranstaltungen und kulturelle Abende im Kreuzviertel.
Geöffnet ist das LunaVia dienstags bis donnerstags von 10 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22:30 Uhr, sonntags bis 18 Uhr. Reservierungen sind nicht möglich. Gäste können einfach vorbeikommen.