Foto: Courtesy BAWAG Contemporary/Ottenschläger

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Phyllida Barlow: STREET

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur erhält eine Schenkung von einer der bedeutendsten Bildhauerinnen der Gegenwart: Die raumgreifenden Skulptur „Street untitled: shelfstructure“ der britischen Künstlerin Phyllida Barlow wird ab dem 8. Juli im Lichthof des Kunstmuseums am Domplatz ausgestellt. Das 15-teilige Werk wurde aus bemaltem Holz und Zement gefertigt und zeigt neben dem künstlerischen Interesse der Künstlerin an urbanen Räumen auch einen Ort der Erinnerung. Die Hohlräume der an ein leeres Regal erinnernden Fächer lassen sich vom Betrachter gedanklich mit Dingen füllen. Die Schenkung wird ergänzt durch eine Leihgabe von etwa 40 Zeichnungen, die in den Gängen im Erdgeschoss des Museums zu entdecken sind und die intensive Auseinandersetzung der Künstlerin mit Fläche, Farbe und Raum seit den 1960er Jahren veranschaulichen.

Phyllida Barlow, die 1944 in Newcastle upon Tyne geboren wurde, findet das Material für ihre Kunst häufig auf der Straße. Die Britin arbeitet in ihren Werken mit Sperrmüll, Planen, Absperrgittern, Zäunen, Fahnen und Schildern – also mit Gegenständen, die den Stadtraum kennzeichnen und strukturieren. Durch ihre Kunst setzt sich Barlow mit dem Verhältnis von Volumen, Masse und Höhe sowie mit dem Ineinandergreifen von Skulptur, Architektur und Malerei auseinander. Barlow, die Kunst studierte und über 40 Jahre lang an verschiedenen britischen Kunsthochschulen lehrte, erlangte erst im vergangenen Jahrzehnt Anerkennung für ihr Schaffen. Die Ausstellung der Schenkung ist Teil der mehrteiligen Serie „Street“ und läuft bis zum 12. März 2023.

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