Foto: Yaroslav Futymsky, Flag is burning, 2019, color, sound, 1:51 min. Courtesy the artist

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a letter from the front

Die Kunsthalle Münster widmet sich in einer neuen Ausstellung der aktuellen Krisensituation in der Ukraine. In „A Letter from the Front“ werden vom 10. Juli bis zum 11. September Videos und filmische Werke von ukrainischen Künstlern ausgestellt. Im Rahmen des Projektes werden die Kunstwerke in der Form gezeigt, wie die Künstler sie digital auf Servern, Clouds und Webplattformen speicherten – nicht alle konnten ihre Festplatten retten, als sie ihre Häuser und Ateliers nach der Invasion im Februar verlassen mussten.

Einige der Künstler, die hinter den ausgestellten Werken stecken, sind aktuell in den belagerten Städten in der Ukraine eingeschlossen oder auf der Flucht in Grenzgebiete und Nachbarländer. Innerhalb und außerhalb der Grenzen des vom Krieg zerrütteten Landes mobilisieren sie sich dennoch und trotzen damit der geographischen Distanz. Mit ihrer Kunst drücken sie ihr Verlangen danach aus, die russische Aggression zu stoppen, wodurch eine große Solidarität entsteht.

„A Letter from the Front“ wurde vom „Castello di Rivoli Museo d'Arte Contemporanea“ in Auftrag gegeben und produziert. Die in der Ausstellung präsentierten Filme und Bewegtbilder handeln nicht nur von dem neuen Krieg, sondern auch von der Arbeit, die die Künstler leisteten, um diesen zu verhindern. Sie können als Vorahnung einer offensichtlichen und unvermeidlichen Katastrophe betrachtet werden, die sich in der Geschichte der Ukraine schon lange aufbaute. 

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