Foto: Steffen Rasche

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ICH WILL LEBEN!

Mit „ICH WILL LEBEN!“ kommt eine emotionale Rückschau auf das Leben und Schaffen von Rumänin Selma Meerbaum ins Theater im Pumpenhaus. Meerbaum war 1942 aus Czernowitz in ein Zwangslager der Nazis deportiert worden, vorher gab sie ihren einzigen Gedichtband mit den Worten „Ich habe keine Zeit gehabt, zu Ende zu schreiben“ in rettende Hände. Ihre Gedichte überlebten und fanden ihren Weg durch das Kriegseuropa bis nach Israel. Am 27. und 28. Mai (Freitag und Samstag) wird „ICH WILL LEBEN!“ um 20 Uhr im Theater im Pumpenhaus aufgeführt. 

Für die Produktion, die von der blühenden multi-ethischen Bukowina der Vergangenheit erzählt und Meerbaums Geschichte feiert, haben sich das Kölner Kollektiv Futur3, die neue Bühne Senftenberg und das Lesia Ukrainka Theatre aus Lwiw zusammengetan – drei Partner mit verschiedener bewegter Geschichte und Gegenwart. Mit dem Stück wird zurückgeblickt auf eine Zeit, in der das heute zur Ukraine gehörende Czernowitz die heimliche Hauptstadt Europas und eine vielsprachige Geisteshochburg war. „ICH WILL LEBEN!“ erzählt von einer Vergangenheit, in der das bereichernde Zusammenleben von Gegensätzen noch keine Utopie war.

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