Foto: Michael Lyra, Theater Münster

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Kinderstück: das schrillste blau

Die Klischees kennt jeder: Mädchen seien zickig, ängstlich und wollen alle Prinzessin sein. Jungs dagegen seien wild, laut und durch und durch Raufbolde. Derartige Erwartungen an die Geschlechterrollen von Mädchen und Jungen gibt es, allen Gegenbeispielen zum Trotz, noch immer. Mit jenen festgefahrenen Denkmustern setzt sich Autor und Regisseur Sergej Gößner in „Das schrillste Blau“ zusammen mit dem Team des Jungen Theater Münster auseinander. Am Donnerstag, den 5. Mai wird das Stück im Theater Münster uraufgeführt.

In „Das schrillste Blau“ geht um die gesellschaftlichen Vorstellungen davon, was männlich und was weiblich ist, welche Kleidung von wem getragen werden soll und mit welchem Spielzeug wer zu spielen hat. Auch die „typischen“ Gefühlswelten von Mädchen und Jungen kommen zur Sprache. Jene vorurteilbelasteten Vorstellungen hinterfragt das Ensemble auf einer Forschungsreise durch die Münsteraner Kitas. „Das schrillste Blau“ ist ein Auftragswerk von Sergej Gössner, der regelmäßig für das Kinder- und Jugendtheater schreibt und für seine Stücke schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Geeignet ist das Stück für alle Zuschauer ab vier Jahren.

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